Universität Duisburg-Essen Institut für Informatik und Wirtschatsinformatik

Wirtschaftsinformatik

Informationen zum Studiengang "Wirtschaftsinformatik" finden sie ab sofort auf den Seiten der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Informatik (WiWiInf).



Wechsel von Diplom zu Bachelor Wirtschaftsinformatik

Aufgrund der Änderung der Einschreibeordnung ist entgegen früherer anderslautender Ankündigung der Wechsel von den Diplomstudiengängen in den Bachelor nicht mehr jederzeit möglich. Stichtag für den Wechsel ist bei zulassungsfreien Studiengängen und höhere Fachsemester der 31.10. bzw. 30.04. (also der letzte Tag des ersten Vorlesungsmonats eines Semesters).

Ausgangssituation: für den Wechsel in den Bachelor gibt es grundsätzlich zwei mögliche Szenarien:

  1. Es liegen keine (ausreichenden) anrechenbaren Vorleistungen (siehe 2.) aus einem anderen Studium (z.B. aus dem Diplomstudium Wirtschaftsinformatik) vor. Dann kann man sich entweder für das erste Fachsemester Bachelor bewerben (Einschreibung ausschließlich zum Wintersemester, Infos zur Bewerbung beim Studierendensekretariat) oder solange in seinem bisherigen Studiengang eingeschrieben bleiben, bis ausreichend Vorleistungen erbracht wurden und erst dann den Wechsel beantragen. -oder-
  2. Es liegen mindestens 30 auf den Bachelor anrechenbare Leistungspunkte (entspricht dem ersten Fachsemester Bachelor) aus einem anderen Studium vor. "Anrechenbar" sind Kreditpunkte, die aus Veranstaltungen resultieren, die im Bachelor-Curriculum (siehe Bachelor-Modulhandbuch)  eine Entsprechung haben (Details zur Anrechenbareit von Leistungen aus den Diplomstudiengängen Wirtschaftsinformatik unserer Uni siehe unten; bzgl. der Anrechenbarkeit von Leistungen, die an anderen Hochschulen erbracht wurden, gibt es hier weitere Informationen). Dies bezieht sich auf Veranstaltungen aus dem gesamten Bachelor-Curriculum, also nicht nur auf die Veranstaltungen aus dem Kernbereich.

Ablauf des Wechsels für Studierende aus den Diplomstudiengängen Wirtschaftsinformatik der Universität Duisburg-Essen mit anrechenbaren Vorleistungen im Umfang von mindestens 30 Leistungspunkten (ACHTUNG: Ein Studiengangswechsel ist für Studierende mit Fachhochschulreife seit 1.1.2006 leider nicht mehr möglich) :

  1. Beim Prüfungsamt Wiwi eine Einstufungsprüfung anfordern, aus der eine Einstufung in ein höheres fachsemester durch Überprüfung der anrechenbaren Leistungspunkte hervorgeht.
  2. Mit diesem Einstufungsbescheid zum Studierendensekretariat gehen und sich dort in ein höheres als das erste Fachsemester in den Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik einschreiben. Achtung: Bitte Einschreibefristen des Studierendensekretariats beachten.

 

Anrechenbarkeit von Leistungen aus den Diplomstudiengängen Wirtschaftsinformatik der Universität Duisburg-Essen: Der Prüfungsausschuss hat für den Wechsel vom Diplomstudiengang Wirtschaftsinformatik in den Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik folgende Regelung beschlossen:

  1. Für den Bachelor Wi-Inf anrechenbare Veranstaltungen aus dem Diplomstudiengang
  2. Veranstaltungen aus dem Diplomstudiengang, die im Bachelor Wi-Inf nicht angerechnet werden
  3. Für den Bachelor Wi-Inf anrechenbare Veranstaltungen aus dem Diplomstudiengang, bei denen jedoch zusätzliche Regelungen notwendig sind
  4. Regelung zur Einstufung in höhere Fachsemester


1. Für den Bachelor Wi-Inf anrechenbare Veranstaltungen aus dem Diplomstudiengang
Positive und negative Leistungen in folgenden Veranstaltungen werden generell direkt übernommen und als erbrachte Leistung anerkannt bzw. Maluspunkte vergeben (in Klammern ist die Bezeichnung der Veranstaltung im Bachelor-Studiengang falls umbenannt) soweit nicht zusätzliche Regelungen (s.u.) getroffen wurden:

Kernstudium:

  • Mathematik 1 (Mathematische Grundlagen 1)
  • Statistik 2 (Schließende Statistik)
  • Programmierung
  • Software Engineering 1
  • Modelle der Informatik 1
  • Kommunikationsnetze 1
  • Datenbanken (Einführung in DBMS)
  • Grundzüge der Wi-Inf
  • BNV (Grundlagen der betrieblichen Kommunikation)
  • Grundlagen E-Business
  • Business Engineering
  • Unternehmensmodellierung 1
  • Makro 1
  • Grundlagen der BWL
  • Investition & Finanzierung
  • Beschaffung, Produktion und Absatz
  • Externes Rechnungswesen
  • Kosten- & Leistungsrechnung

Vertiefungsstudium:

  • IT – Organisation & Planung (Informationsmanagement)
  • Fallstudie Wi-Inf
  • Wissensmanagement
  • C# (Fortgeschrittene Programmierkonzepte auf Basis moderner Entwicklungs-plattformen [FPK])
  • IT – Sicherheit (Sicherheitsmanagement)
  • ERP 1 (ERP)
  • Anforderungsmanagement 1 (Requirements Engineering & Management 1)
  • IT Controlling & Riskmanagement
  • Statistik 1 (Deskriptive Statistik)
  • Mikro 1
  • Unternehmensführung

Für diese Veranstaltungen gilt, dass die Fehlversuche nach den allgemeinen Regeln in Maluspunkte umgerechnet werden, d. h., dass ein Student, der z. B. die Veranstaltung Unternehmensmodellierung 1 (6 ECTS) im 3. Versuch bestanden hat, diese Veranstaltung angerechnet bekommt (vom Amts wegen) aber zugleich 9 Maluspunkte auf das entsprechende Maluspunktekonto gebucht werden.

2. Veranstaltungen aus dem Diplomstudiengang, die im Bachelor Wi-Inf nicht angerechnet werden

Mangels fehlender äquivalenter Veranstaltungen im Bachelor-Studiengang werden folgende Veranstaltungen aus dem Diplomstudiengang nicht angerechnet:

  • Wi-Inf 2
  • GRBIS
  • Datenmodellierung (ehemals Prof. Pernul)
  • Grundlagen der Informatik 2
  • TBR

Entsprechend werden Fehlversuche in diesen Veranstaltungen nicht berücksichtigt.


3. Für den Bachelor Wi-Inf anrechenbare Veranstaltungen aus dem Diplomstudiengang, bei denen jedoch zusätzliche Regelungen notwendig sind

Bei den folgenden Veranstaltungen sind Anpassungen notwendig:

  • SEP (Software Entwicklung & Programmierung)
  • Mathe 2
  • Wi-Inf 1
  • BWL 1
  • BWL 2
  • VWL 1

·         SEP: Diese Prüfungsleistung wird für den Bachelor mit 3 Leistungspunkten anerkannt. Evtl. bei der Leistungserbringung angefallene Fehlversuche bleiben unberücksichtigt (werden also nicht in Maluspunkte umgewandelt) und die Note wird mit "anerkannt" vermerkt.

·         Mathe 2: Die „Mathematik 2“-Veranstaltung hat im Diplomstudiengang 10 SWS im Bachelor-Studiengang jedoch nur 6 SWS. Dennoch wird eine Gleichwertigkeit angenommen und somit die „Mathematik 2“-Veranstaltung anerkannt. Die Anerkennung erfolgt auf der Basis, dass die Diplomveranstaltung ebenfalls 6 SWS hatte, so dass 9 ECTS angenommen werden. Entsprechend werden positive Leistungen mit 9 ECTS anerkannt und Fehlversuche, auf Grundlage der 9 ECTS und den entsprechenden allgemeinen Maluspunkteregelungen, mit Maluspunkten geahndet.

·         Wi-Inf 1: die erbrachten positiven Leistungen aus der „Wi-Inf 1“-Veranstaltung des Diplomstudiums werden im Bachelor-Studiengang im Rahmen der Veranstaltung „Grundzüge der Wi-Inf“, anerkannt, die Fehlversuche werden jedoch nicht berücksichtigt.

·         BWL 1: Die "BWL 1"-Veranstaltung (Blockklausur) bestand aus den heutigen Veranstaltungen "Grundlagen", "BPA" und "I+F". Die Prüfungsleistung wird als Blockprüfung für den Bachelor anerkannt und die entsprechenden Leistungs- und Maluspunkte werden vergeben. Die Note wird mit "anerkannt" vermerkt und geht somit nicht in die Ermittlung der Gesamtnote mit ein.

·         BWL 2: Die "BWL 2"-Veranstaltung (Blockklausur) bestand aus den heutigen Veranstaltungen "ExReWe", "K+L" und "Unternehmensführung". Die Prüfungsleistung wird als Blockprüfung für den Bachelor anerkannt und die entsprechenden Leistungspunkte werden vergeben. Da "Unternehmensführung" nicht in den Kernbereich, sondern in den Wahlpflichtbereich des Bachelor fällt, werden die Maluspunkte auf die jeweiligen Konten für Kern- und Vertiefungsstudium aufgesplittet. Die Note wird mit "anerkannt" vermerkt und geht somit nicht in die Ermittlung der Gesamtnote mit ein.

·         VWL 1: Die "VWL 1"-Veranstaltung (Blockklausur) bestand aus den heutigen Veranstaltungen "Makro I" und "Mikro I". Die Prüfungsleistung wird als Blockprüfung für den Bachelor anerkannt und die entsprechenden Leistungspunkte werden vergeben. Da "Mikro I" nicht in den Kernbereich, sondern in den Wahlpflichtbereich des Vertiefungsbereichs des Bachelor fällt, werden die Maluspunkte auf die jeweiligen Konten für Kern- und Vertiefungsstudium aufgesplittet. Die Note wird mit "anerkannt" vermerkt und geht somit nicht in die Ermittlung der Gesamtnote mit ein.

4. Regelung zur Einstufung in höhere Fachsemester
Bei der Einstufung von Studierenden in höhere Fachsemester des Bachelor-Studiengangs entsteht das Problem, dass im Bachelor Leistungspunkte erst dann gutgeschrieben werden, wenn das entsprechende Modul komplett abgeschlossen ist. Da aber die Module neu entstanden sind und in dieser Form in einigen Fällen im Diplomstudiengang gar nicht belegbar waren, werden nicht die tatsächlich gutgeschriebenen Leistungspunkte als Grundlage für die Einstufung verwendet, sondern „potentiell“ anzuerkennende Leistungspunkte zur Grundlage der Berechnung gemacht, d. h. gewertet werden die positiv erbrachten Leistungen mit „potenziellen“ Leistungspunkten, die aber im Bachelor noch nicht gutgeschrieben werden, solange die entsprechenden Module noch nicht abgeschlossen sind.